FAQ KI-Ertrinkungserkennung

Wir investieren in die Sicherheit!

Ein unbeschwerter Aufenthalt und der bestmögliche Schutz für dich und deine Familie stehen für uns an allererster Stelle. Um dir ein noch besseres Gefühl beim Schwimmen und Planschen zu geben, gehen wir neue Wege: Wir nutzen in der Wasserwelt ab sofort das innovative KI-Assistenzsystem von Lynxight.

Diese hochmoderne Technologie fungiert als ein zusätzliches, unsichtbares Sicherheitsnetz über unseren Schwimmbecken. Es unterstützt unser erfahrenes Aufsichtspersonal wie ein wachsames „zweites Paar Augen“, das niemals ermüdet. So können wir im Ernstfall noch schneller reagieren und wertvolle, lebensrettende Sekunden gewinnen.

Uns ist bewusst, dass der Einsatz von Kameras und „Künstlicher Intelligenz“ im ersten Moment Fragen oder vielleicht auch Sorgen zum Thema Privatsphäre aufwerfen kann. Wir möchten dir versichern: Die Technik ersetzt unser Team am Beckenrand nicht, sie macht es nur noch schlagkräftiger. Dabei ist das System von Grund auf so entwickelt, dass deine Daten und deine Anonymität zu jedem Zeitpunkt zu 100 % geschützt bleiben.

Um dir volle Transparenz zu bieten, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten rund um unser neues Assistenzsystem im Folgenden für dich zusammengefasst.

Kontakt zu uns

Hast du weitere Fragen, Anregungen oder Wünsche? Dann melde dich einfach bei uns.

Es handelt sich um ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das Bewegungen im Wasser analysiert, um Ertrinkungsunfälle frühzeitig zu erkennen. Bei Anzeichen von Notlagen sendet es sofort einen Alarm an die Smartwatches unseres Aufsichtspersonals. Es fungiert als zusätzliches „Sicherheitsnetz“ für dich und alle anderen Badegäste.

Nein, auf keinen Fall. Das System ist eine reine Assistenztechnologie und ersetzt unsere qualifizierten Rettungsschwimmer nicht. Es dient lediglich der Unterstützung: Die Technik meldet Auffälligkeiten, aber die abschließende Beurteilung der Situation und die eigentliche Rettung übernehmen immer unsere Mitarbeiter vor Ort.

Nein, es findet keine dauerhafte Videoaufzeichnung statt. Die Kameras erfassen das Geschehen, wandeln die Bilder jedoch in Echtzeit in anonyme Daten (vektorisierte Körperumrisse) um und löschen die Rohbilder unmittelbar nach der Analyse. Es werden im Regelbetrieb keine Daten gespeichert, auf denen du im Nachhinein identifiziert werden kannst.

Das System ist von Grund auf datenschutzkonform konzipiert. Da die Bildsignale in Sekundenbruchteilen in anonyme Metadaten umgewandelt werden und keine Gesichtserkennung stattfindet, bist du nicht identifizierbar. Du musst also nicht befürchten, beim Schwimmen persönlich überwacht zu werden.

Weitere Informationen in unserer Datenschutzerklärung

Die sicherheitsrelevante Auswertung der Bewegungsdaten erfolgt lokal und in Echtzeit direkt bei uns im Schwimmbad. Es werden keine Live-Videos oder identifizierbaren Bilddaten über das Internet in eine Cloud gestreamt oder an den Hersteller übermittelt.

Ausschließlich unser geschultes Personal am Beckenrand. Wenn das System eine Gefahr erkennt, geht ein kurzer Alarm – meist mit einem verpixelten, sekundenkurzen Snapshot der Situation – direkt auf die Smartwatches oder Tablets der Rettungsschwimmer ein. Es gibt kein Büro, in dem sich jemand stundenlang Videomaterial der Schwimmbecken ansieht.

Nein, du musst keine aktive Zustimmung (z. B. per Unterschrift) leisten. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO Art. 6) zur Wahrung lebenswichtiger Interessen – nämlich deinem Schutz vor dem Ertrinken. Wir informieren transparent über Aushänge und diese FAQ.

Die KI wurde mit unzähligen Stunden an realen Wasserbewegungen trainiert. Sie analysiert räumliche Bewegungsmuster und kann so präzise zwischen sicherem Schwimmen, lebhaftem Spielen, Streckentauchen und einer echten Notlage unterscheiden. Sinkt jemand unkontrolliert ab oder zeigt typische Ertrinkungsmuster, schlägt das System an – dabei werden nur Bewegungsvektoren ausgewertet, keine biometrischen Merkmale.

Das System überwacht die Wasserflächen in absoluter Echtzeit. Sobald die KI ein riskantes Verhaltensmuster erkennt, löst sie innerhalb weniger Sekunden einen Alarm aus. Sie warnt vorausschauend, noch bevor die Situation kritisch wird. So gewinnt unser Team lebensrettende Sekunden, um einzugreifen.

Ja, das Assistenzsystem erfüllt höchste internationale und nationale Sicherheitsvorschriften. Es ist nach der internationalen Norm für Computer-Vision-Systeme zur Erkennung von Ertrinkungsunfällen (ISO 20380) sowie der DGfdB 94.15. Täglich wird das System überprüft.